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Meine Narbe – mein Leben

Hallo meine Herzis,

ich glaube jetzt kommt einer der persönlichsten Post über mich online. Ein Post der mich immer wieder zum Nachdenken anregen wird. Ein Post der mir immer unter die Haut gehen wird. Ein Post über meine Vergangenheit. Seitdem ich Instagram habe, haben mich hunderte Nachrichten darüber erreicht. Hunderte Nachrichten über meine Narbe. Meine Narbe gehört zu mir, die würde ich inzwischen für kein Geld der Welt hergeben. Diese Narbe macht mich zu dem was ich bin, die Narbe hat mein Leben gerettet. Lange habe ich überlegt, ob ich den Beitrag veröffentlich soll, ob ich tatsächlich mein tiefstes Geheimnis mit der Öffentlichkeit Teilen möchte. Letztendlich habe ich mich dafür entschieden. Ich möchte euch zeigen, dass man sich für nichts verstecken braucht. Ich möchte euch zeigen, dass man sich für nichts schämen muss.

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Immer wieder kriege ich es mit, wie andere mir nicht in die Augen schauen, sondern auf meinen Hals. Immer wieder kriege ich es mit wie mein gegenüber sich an den Hals packt. Immer wieder kriege ich es mit, wie Kinder ihre Eltern fragen „was hat die da“.
Bis ich meine Narbe überhaupt öffentlich gezeigt habe, sind JAHRE vergangen. Ich bin im Winter, Sommer, Herbst einfach immer mit einem Tuch oder mit einem Schal vor die Tür gegangen. Warum das ganze? Um mich zu schützen, oder eher die anderen? Ich war bei sämtlichen Ärzten, wollte die Narbe um jeden Preis weghaben. Inzwischen lebe ich nicht nur damit, inzwischen weiss ich, dass diese Narbe mein Leben gerettet hat.

 

Ich war 14 Jahre, war jung, aktiv, mitten in der Pubertät. Für mich zählten zu dem Zeitpunkt zwei Sachen, Freunde & Jungs. Als ich aus meinem ersten Urlaub ohne meine Eltern zurückkam, wurde ich krank. Ich lag mit einer Grippe im Bett, zwei Wochen vergingen und es wurde nicht besser, sondern schlimmer. Als ich schließlich über 40 Grad Fieber hatte, hat meine Mutter beschlossen mit mir ins Krankenhaus zu fahren. Im Krankenhaus wurde es allerdings von Tag zu Tag schlechter. Ich wurde mit Tabletten vollgestopft, konnte irgendwann kaum noch stehen, hatte einfach null Kraft. Aus einer „harmlosen“ Grippe wurde schließlich eine Lungenentzündung und aus eine Lungenentzündung habe ich Multiorganversagen bekommen. Das bedeutet, alle wichtigen Organe im Körper haben versagt. Bei mir waren es die Leber, Nieren, Galle, Milz. Die Überlebenschance bei Multiorganversagen steht auf knapp 30-40% und das ist schon eine sehr optimistische Zahl. Als die Ärzte im Bielefelder Kinderkrankenhaus nicht mehr weiter wussten und meiner Familie eigentlich schon gesagt haben, dass ich keine Überlebenschance habe, sollten alle Medikationen aufgeben werden. Ich lag währenddessen schon im künstlichem Koma und wochenlang im Krankenhaus. Ich brauchte dringend eine Dialyse, ansonsten wäre ich in weniger als ein paar Tagen gestorben. Da meine Mutter einfach eine Kämpferin ist und einfach niemals locker gelassen hätte, wurde entschieden, dass ich in die MHH (Medizinische Hochschule Hannover) geflogen werde, um da weiter therapiert zu werden. Ich lag über 4 Wochen im künstlichen Koma und insgesamt länger als 14 Wochen im Krankenhaus. Im Anschluss fing die Rehabilitation an, ich war über 2 Monate in einer Reha, wo ich die kleinsten Dinge im Leben lernen musste – ich konnte mir zu dem Zeitpunkt nicht einmal die Haare kämen oder die Socken anziehen. Meine Mutter war rund um die Uhr an meiner Seite. Ich habe meiner ganzen Familie die schlimmste Zeit in unserem Leben zugemutet. Und ich kann heute sagen, dass ich ohne meiner Mutter nicht mehr Leben würde. Meine Mutter war rund um die Uhr bei mir, ist den Ärzten wahrscheinlich ein Dorn im Auge gewesen, weil Sie ein halbes Medizinstudium in der Zeit absolviert hat. Sie hat niemals locker gelassen, egal wie schlimm es wieder um mich stand. 4 Wochen im künstlichem Koma, kein Tag war sicher, es gab keinen Tag wo es hieß, dass ich das ganze überlebe, kein Tag verging, wo keine neue Infektion hinzukam. Während der ganzen Zeit wurde ich über ein Tracheostoma beatmet und so kommen wir zu meinen eigentlichen Thema. Als ich das Tracheostoma los wurde ist mein „Loch“ nicht ganz zugewachsen. Normalerweise sieht man nach dem Beatmungsschlauch eine klitzekleine Narbe die aber vollkommen okay ist. Mich wird für immer die Narbe, die für Fremde Leute wirklich sehr auffällig ist, begleiten. Das ist nicht die einzige Narbe. An meinem rechten Oberschenkel wurde Gewebe entnommen & danach hat sich mein ganzes Blut in dem Bein gesammelt, somit wurde der Oberschenkel, bis fast zum Knie, aufgeschnitten. Das ich meine Narbe am Hals überhaupt öffentlich zeige, habe ich meinem Freund zu danken. Er hat mir nach Jahren Mut & Selbstvertrauen gegeben um dazu zu stehen. Nach der Zeit, nach der schlimmsten Zeit in meinem Leben, saß ich zwei Jahre im Rollstuhl, wog 40 Kilo, konnte nicht länger als 5 Minuten auf den Beinen stehen und musste quasi alles neu erlernen, dennoch war die Narbe damals das schlimmste für mich.

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Inzwischen trage ich meine Narbe voller stolz und möchte die garnicht los werden. Die Narbe lässt mich in schwierigen Zeiten erinnern, wie stark ich bin und das ich einfach niemals aufgeben werde. Ich danke meinen liebsten Freunden & der allerbesten Familie für all die Kraft, Kraft die ich immer wieder brauche, wenn ich wieder am Boden liege.
Ihr Lieben, natürlich wollte ich mit dem Post einige Fragen beantworten, allerdings wollte ich euch zeigen und damit sagen, verliert niemals die Freude und die Lust am Leben. Streicht Leute die euch nicht gut tun, die einfach schlecht für die Seele sind. Seid glücklich mit dem was ihr habt und schätzt Leute in eurem Leben die für euch da sind. Leider zeigt man den Menschen, die einem am wichtigsten sind, viel zu selten was die einen bedeuten. Ich habe in und auch nach dieser Zeit wirklich tolle Menschen gefunden die nicht nur Freunde sind, sondern Familie. Ich habe in dieser Zeit Menschen kennengelernt, so oberflächlich, falsch, dass ich die ziemlich schnell gestrichen habe.
Ich danke auch euch, ich hatte nicht einmal das Gefühl, meine Narbe vor euch verstecken zu müssen.

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Hört auf zu denken, fangt an zu LEBEN!

XX Moni

17 Kommentare zu „Meine Narbe – mein Leben

  1. Wow. Im ersten Moment, als ich gelesen habe, dass du bald die Geschichte zu deiner Narbe veröffentlichst, war ich neugierig, wie sicher viele andere auch, wollte wissen, was passiert ist, welche Geschichte hinter dieser Narbe steckt und die den Hals eines Mädchens ziert, das in meinen Augen auf jedem Bild so unfassbar viel Lebensfreude ausstrahlt.
    Dann habe ich mir aber mehr und mehr Gedanken darüber gemacht und mich gefragt, ob das überhaupt notwendig ist. Was haben die Leser bzw die Insta-Follower denn davon, dass du ihnen erzählst, was dein Geheimnis ist, was dein Leben geprägt und vielleicht verändert hat?
    Ich dachte, das ist die reinste Sensationsgeilheit und habe mich fast schon geschämt dafür, wissen zu wollen, was dahinter steckt.
    Als du aber die Ankündigung zu diesem Post so gehalten hast, dass man unglaublich viel Positives heraus lesen konnte, wurde ich wieder neugierig: Dieses Mal allerdings nicht auf die Geschichte der Narbe, sondern auf die Geschichte des Menschen dahinter.

    Und ich bin sehr froh, dass ich es nun doch gelesen habe, denn es steckt sehr viel mehr dahinter, als nur die „Krankheit“, Ein Lebensgefühl, dass du vermittelst und versprühst, das du hier auch ansprichst, von dem du überzeugt bist und das sich wirklich jeder, jeder, jeder zu Herzen nehmen sollte. Genau mit diesem positiven Gefühl ans Leben heranzugehen.

    Du bist echt jemand, den man kennen lernen will (Sorry, falls das jetzt stalkermäßig klingt 😀 ) , jemand von dem man sich sicher ist, dass man von ihm lernen kann, das Leben zu genießen und zu respektieren, jemand, der inspiriert.

    Also, um es kurz zu fassen: Danke, dass du diese Geschichte geteilt hast.

    Ich hoffe, dass du vielen, vielen Menschen damit genauso viel Freude und Mut schenkst, wie du es selbst verkörperst!

    Deine Mona

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    1. Ich habe auch wirklich laaaaange überlegt ob ich den Beitrag veröffentlichen möchte. Ich hatte den Beitrag vor längerer Zeit verfasst und seitdem habe ich jeden Tag daran gedacht. Letztendlich habe ich nun nach Jahren, das Selbstbewusstsein geschöpft darüber zu sprechen und ich würde viel zu gerne auch anderen Menschen mit meiner Geschichte „helfen“. Es rührt mich so unfassbar, dass so viele Menschen sich für meine Geschichte interessieren und dass so viele liebe Worte fallen…. Ich hoffe ich kann meine Lebensfreude in der ganzen Welt versprühen und kann allen Menschen zeigen, wie toll es ist gesund zu sein. Letztendlich ist Gesundheit und die Freude am Leben das wichtigste. Ich danke dir wirklich für deinen tollen Kommentar.

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      1. Liebe Moni! Nachdem und eigentlich schon während ich deinen Beitrag gelesen habe, wollte ich mich unbedingt äußern und dich wissen lassen.. DU BIST SO WUNDERBAR!!!! Solche Menschen wie du sind so selten! Dein unerschütterlicher Optimismus steckt einfach an! Von deinem Enthusiasmus können wir uns alle eine Scheibe abschneiden. Es gibt mir Kraft und motiviert mich mir selbst zu helfen. Es ist einfach so erfrischend wenn jemand mit so einer unerschütterlichen Begeisterung durch das Leben geht, den mal ehrlich.. rumnörgeln kann nun wirklich JEDER! Bravo! Mach weiter so!! Und Danke dir für deine Ehrlichkeit!

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  2. Liebe Moni,

    mir fehlen nach diesem bewegenden Post die Worte. Ich hab Tränen in den Augen und Gänsehaut auf den Armen.
    Ich weiß nicht was ich dazu schreiben soll, weiß nicht was ich als gesunder Mensch dazu beitragen kann… Aber ich möchte dir sagen, dass ich dich aus der Ferne ganz fest drücke und den imaginären Hut vor dir und deiner Familie ziehe.

    Ich finde es großartig, dass du uns diesen persönlichen Einblick in dein Leben gibst.
    Finde es wundervoll wie du anderen Menschen mit deiner Geschichte Mut machst und uns bestärkst uns selbst zu lieben, denn hinter jeder Narbe steckt eine Geschichte.
    Seien es innerliche oder äußerliche Narben.
    Erst sie machen uns zu den Menschen die wir sind.
    Und du bist in erster Linie wirklich eins: Ein Glückskind.
    Schön das es dich gibt. ❤

    Deine Susa

    http://www.misssuzieloves.de

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  3. Liebe Moni,

    mir fehlen nach diesem bewegenden Post die Worte. Ich hab Tränen in den Augen und Gänsehaut auf den Armen.
    Ich weiß nicht was ich dazu schreiben soll, weiß nicht was ich als gesunder Mensch dazu beitragen kann… Aber ich möchte dir sagen, dass ich dich aus der Ferne ganz fest drücke und den imaginären Hut vor dir und deiner Familie ziehe.

    Ich finde es großartig, dass du uns diesen persönlichen Einblick in dein Leben gibst.
    Finde es wundervoll wie du anderen Menschen mit deiner Geschichte Mut machst und uns bestärkst uns selbst zu lieben, denn hinter jeder Narbe steckt eine Geschichte.
    Seien es innerliche oder äußerliche Narben.
    Erst sie machen uns zu den Menschen die wir sind.
    Und du bist in erster Linie wirklich eins: Ein Glückskind.
    Schön das es dich gibt. ❤

    Deine Susa

    http://www.misssuzieloves.de

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  4. Ich finde deinen Beitrag wirklich sehr bewegend und toll das du dich entschlossen hast darüber zu reden. Ich kann mir vorstellen das das für dich ein unglaublich großer Schritt gewesen ist. Es freut mich sehr das dich dein Freund dazu gebracht hat deine Narbe zu zeigen und dir somit verdeutlicht hat das du auch mit dieser Narbe wunderschön bist. Solche Menschen wie du sind wirklich unbezahlbar denn du glaubst an dich, weist was wirklich wichtig im Leben bist und hast unglaublich viel Stärke. Danke das du deine Geschichte mit uns geteilt hast. Es macht einfach Spaß dich immer so glücklich auf deinen Bildern zu sehen 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Patty

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  5. Liebe Moni, du bist einfach unglaublich! ♥
    Mehr fällt mir momentan einfach nicht ein. Ich bin sprachlos. Würde ich nicht gerade im Büro sitzen, hätte ich wahrscheinlich Tränen in den Augen. Mein ganzer Körper ist voller Gänsehaut.
    Du bist so ein wundervoll positiver Mensch. Ich folge dir noch nicht sehr lange, aber schon jetzt hast du mich vollkommen in deinen Bann gezogen. Du machst einem Lust aufs Leben. Mut, für das einzustehen und zu kämpfen, was für einen das pure Glück bedeutet.
    Ich finde es toll, wie du mit deiner Narbe und deiner Geschichte umgehst. Du bist einzigartig und du bist perfekt, eben so wie du bist. Du wirst immer du sein und das hast du vielleicht auch deiner Narbe zu verdanken 😉

    Liebe Grüße
    Anne

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  6. Wow, ich hatte schlagartig Tränen in den Augen! Respekt an deine Familie und an dich, dass ihr das alles geschafft habt! Kämpfen lohnt sich, immer! So toll, wie du mittlerweile damit umgehst und genau so ist’s richtig! Du bist so hübsch und so eine Narbe gehört eben zum Leben, das braucht man nie zu verstecken.

    http://www.ninifeh.de

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  7. WOW.

    Ich bin heute zufällig auf deiner Instagram Seite gelandet und was mir als erstes an deinen Bildern aufgefallen ist, ist die Narbe. Wie du schon in deinem wundervollen Bericht geschrieben hast, starren die Leute einfach sofort als erstes da drauf, so wie ich auch! Ich war sofort neugierig, und wollte wissen was dir passiert ist und habe alle dein Bilder angeschaut (wie ein Stalker 😂) . Als ich nichts gefunden habe, dachte ich mir, ich suche einfach mal bei Google nach dir. Und da war dein Blog. Und nun, nach „langer“ Recherche ;-), habe ich diesen krassen, wundervollen, interessanten und spannenden Beitrag gelesen. Deine Geschichte klingt wie ein trauriger Film mit einem Happyend! Ich finde es unglaublich was du durchgemacht hast. Aber vorallem einen riesen Respekt das du weiter gemacht hast. Ich wüsste nicht ob ich die Kraft gehabt hätte alles neu zu lernen. WOW. Das ist echt fantastisch. So was zeigt einem wie schnell das Leben vorbei sein kann und wie wertvoll es doch ist.
    LG

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  8. Es ist so schön zu lesen wie du Menschen neuen Lebensmut geben kannst. Du bist wirklich eine Inspiration für viele Menschen die vergessen wie schön das Leben ist 🙂 Wirklich eine traurige Geschichte aber dennoch mit einem so positivem Ausgang dass viele diese Geschichte lesen müssen, die immer nur über ihr Leben meckern obwohl sie so viel haben was sie garnicht wissen ! Ich wünsche dir nur das Beste für die Zukunft und finde du bist wirklich eine wünderschöne Frau !!

    Liebe Grüße Jana

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  9. Hallo Moni
    von deiner Mutter erhielt ich 2 Monate nach deinem letzten Geburtstag den Zugang.
    Super wie du alles gemeistert hast und das in schlichten verständlichen Worten zum Ausdruck gebracht hast. So unenendlich viel mehr hast du erlebt und überstanden!
    Das weiß ich, da ich dich von Anfang an (schon seit der Schwangerschaftsgymnastik deiner Mutter) kenne und gedanklich und manchmal persönlich begleiten konnte.
    Ich schrieb ein Gedicht, als sich plötzlich ein Abgrund auftat und euch zu verschlucken drohte und deine Kämpfer-Natur-Mutter es mit dir zurück ins Leben geschafft hat.
    Umso mehr freut mich deine Entwicklung und ich wünsche dir auch für dieses neue spannemde Jahr, dass dir weiterhin alles gelingen möge. Du hast es verdient, HELI.

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  10. Liebe Moni!

    Ich gehöre wohl zu den Menschen, die sich nicht aufgrund deiner Narbe gefragt haben, was genau du da hast, denn eine Tracheotomie hat auch mir bereits das Leben gerettet (bzw. zumindest dazu beigetragen) und ich habe eine ähnliche Narbe von diesem Luftröhrenschnitt. (Von wegen wächst zu und wird ganz klein & unauffällig….)

    Was ich aber bis zum Lesen dieses Beitrags nicht wusste ist, dass Du auch im künstlichen Koma lagst! 4 Wochen, genau wie ich. Das zu lesen war für mich gerade echt krass, denn seit ich selber im künstlichen Koma lag, ist es mir so etwas wie ein kleines Herzensanliegen andere Koma-Patienten kennen zu lernen. Nur leider gestaltet sich das überaus schwierig – einfach weil nicht jeder der Betroffenen so viel Glück hat/hatte wie wir!
    Bei vielen bleiben schwerwiegende Schäden zurück, manche wachen unter Umständer gar nicht mehr auf – ich denke, du weisst genauso gut wie ich um dein Glück und bist genau deswegen auch so positiv zum Leben eingestellt. Das ist toll! ❤

    Was mich aber tatsächlich interessieren würde (weil ich mich als ehem. Komapatient damit immer so völlig allein fühle): Wie war die Zeit für dich? Hast du etwas gemerkt? Hattest du eine lange Aufwachphase? Verrückte Träume? Verwirrungen? Oder einfach gar nichts? Kannst du darüber sprechen? (Oder schreiben?)

    Ich fände es toll, wenn du Lust hättest dich darüber auszutauschen und dich mal bei mir meldest (vickievonfreedrinkshain@gmail.com), meine Koma-Geschichte findest du (oder auch alle anderen Interessierten) hier: https://vickievonfreedrinkshain.com/kuenstliches-koma

    Wie schon geschrieben, mir persönlich würde einfach ein wenig Austausch helfen und ich möchte gerne für ein bisschen mehr Bewusstsein für dieses schwierige Thema in der Welt schaffen.

    Ganz viel Liebe
    Vickie

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  11. Da ich dir noch nicht sehr lange folge und eher weniger Blogposts lese, dachte ich, dass deine ganze Conmunity schon über die Narbe Bescheid weiß, da ich in den Kommentaren nie Fragen dazu gesehen habe. Es ist toll, dass du deine Geschichte mit uns teilst und ich hätte nie gedacht, dass dir deine Narbe irgendwann mal unangenehm gewesen ist. Da ich dich ja letztens in der Stadt gesehen habe kann ich sagen, dass die Narbe nicht das erste ist wo ich hingeschaut habe, du hast eine tolle Ausstrahlung die viel eher ins Auge sticht.
    Ich habe auch sehr lange meinen Rücken und mein Dekolleté im Winter sowie im Sommer mit Tüchern und Schals verdeckt, da ich sehr viele helle Aknenarben habe. Irgendwann sind sie mir nicht mehr aufgefallen, aber letzte Woche würde ich gefragt ob meine Haut am Dekolleté pellt. Das war natürlich ein Rückschlag und ich habe mich schon ein bisschen dafür geschämt. Ich glaube mit der Zeit lernt man vieles an sich zu lieben, da bist du das beste Beispiel und ich hoffe, dass nicht nur ich etwas aus deiner positiven Einstellung dazu lernen.
    Danke für deine Offenheit, du bist toll!

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  12. Hallo Moni,
    Mich hat dieser Beitrag wirklich zutiefst berührt und zum Weinen gebracht. Ich bin so froh darüber und dankbar dafür, dass es Menschen wie dich gibt. Diese Welt braucht Menschen mit Herz. Es mag ein Zufall sein, dass ich dich auf Instagram gefunden habe – so wurde ich auf deinen Blog geleitet. Aber mir gefällt der Zufall, denn ich habe so etwas gebraucht: Menschen, mit denen ich innerlich Gedanken teilen kann, die mehr als wissen, was man selbst erlebt hat, die das Leben und die Liebe zu schätzen wissen.
    Ich musste sofort meine kleine Lebensgeschichte mit dir teilen und habe dir diese per Nachricht auf Instagram erzählt. Ich würde mich darüber freuen, wenn du irgendwann mal Zeit dafür haben solltest, dir diese durchzulesen. Du bist eine wahre Inspiration für diese Menschheit und auch für mich und ich würde von ganzem Herzen gerne meine Geschichte mit dir teilen!
    Mein Instagram-Name lautet: drisxkhndkrx_
    Danke dafür, dass es dich gibt. Und danke dafür, dass du der Welt deine Geschichte erzählt hast!

    LIEBSTE GRÜßE! ♥

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